MSC, ein Verein der Generationen mit jahrzehntelanger Tradition.

Am 10. Oktober 1979 wurde im Gasthaus Sindhuber- Hundsmühle von
Alois Michelbauer, Franz Strahofer, Franz Sindhuber und Raimund Angerer
der Allgemeine Sport Klub (ASK) Treffling geboren. Kaum geboren, stellten sich die ersten Schwierigkeiten ein. Unser Name „ASK“ wurde von den Gemeindevätern nicht als Allgemeiner Sport Klub erkannt, sondern mehr als politische Bewegung angesehen. So änderten wir am 1.1.1980 unseren Namen auf Sport Klub (SK) Treffling und somit stand unserem Wirken nichts mehr im Wege. Bei der Generalversammlung am 31.10.1983 wurde aus Werbegründen eine neuerliche Namensänderung auf den heutigen MSC-Seitenstetten beschlossen.


anno dazumal

Bevor es den MSC gab
Der Seitenstettner Johann Reitner fuhr schon 1962 mit damaligen PUCH Werksmotorrädern in der 175 bzw. 250er Klasse internationale Rennen in Sittendorf,
Erwin Palmsteiner hat die österreichische Motocross Geschichte, in den 60er und 70ern, mitgeschrieben, betreut wurde er damals von Karl Heller.

Foto von l. n. r.: Franz Dieminger, Raimund Angerer, Erwin Palmsteiner, Karl Heller und Heinz Palmsteiner

1973 wurde das erste Moto Cross Veranstaltung in Seitenstetten Edla gefahren.
Klingende Namen wie der oftmalige österr. Meister Sigi Lerner (KTM), Michael Weiss (Puch), Walter Leitgeb (Puch 1969 Europameister im Gelände Sport ), Friedl Schichtl und Herbert Salzmann und Fritz Bratza auf HQV, Jim Pomeroy amerikanischer WM Fahrer auf Bultaco, er war auch der erste amerikanische Gewinner eines europäischen WM Laufs Barcelona 1976, Fritz Schneider, Zündapp Werksfahrer deutscher Geländemeister, der Schwede Lennart Karlsson usw. waren in Seitenstetten zu Gast. Veranstalter waren damals der MRC Voralpen unter Fritz Prokop, der sich schon an internationale Rennen wagte, gefolgt von Alexander Holler (1978 -1980) mit seinem SV. Holler, sie prägten die Siebziger.

Fotos: die Seitenstettner von damals: Erwin Palmsteiner, Ferdl Tinhofer, Heinz Palmsteiner, Karl Heller

Unsere erste Sportveranstaltung war ein Schirennen

Am 20.1.1980 (Riesentorlauf in Kürnberg) und am 27.1.1980 (Abfahrt von Stratzberg) war für den MSC die Premiere als Veranstalter.

Foto: Leopoldine Dieminger beim Zielsprung

Premiere als MX Veranstalter

NÖ-KTM-Cup am 15. August 1981
NÖN-Woche 33/1981: Das erste Moto Cross des junden SK Treffling, soll wieder ein Versuch sein, in Seitenstetten auf die vor Jahren gewohnte Qualität zurückzukommen.
Das junge Team um Obmann Raimund Angerer hat sich zum Ziel gesteckt, über den Weg des KTM-Cups, wo die Amateure und Jungstars die Hauptrolle spielen, wieder die Basis für einen ÖM-Lauf oder internationale Veranstaltungen zu schaffen.

1982 - Neu in Seitenstetten - die Beiwagen

NÖN 32/1984: Auf dem 1450 Meter langen Wiesenkurs auf der Elliger Leiten, einer der schnellsten Strecken Österreichs, wird am Sonntag, 15. August das zweite Moto Cross des SK Treffling veranstaltet. Novum und zugleich Höhepunkt des Renntages:
Zwei Läufe zur Beiwagen ÖM.

1989 - ein ereignisreiches Jahr

Neue MX-Strecke zum 10. Geburtstag
Das schönste Geschenk macht sich der MSC mit der neuen Rennstrecke "Schenkermayr Arena" selber. Um diese Bahn entsprechend einzuweihen, wurde vorerst vom obligaten Augusttermin abgegangen. Der 1. Oktober ist Renntermin. Im Mittelpunkt des ersten Rennens auf neuer Strecke, das Seitenwagenrennen.
Trotz Schlechtwetter, tolles Premierenrennen
Seitenstettens motorsportlicher Bgm. Pfeiffer eröffnet bei starken Regen die neue Strecke in Seitenstetten.