Info zum Tag der Alten 2015

»Tag der Alten« in Seitenstetten

Veröffentlicht am 20. Juni 2013 von Classic MX Austria "Hannes Aichinger"

15.6.2013, Seitenstetten – Der »Tag der Alten«, die schönste und entspannteste Veranstaltung des österreichischen Classic-MX-Kalenders war auch in der dritten Auflage wieder ein voller Erfolg. Bestes Wetter und besondere Gäste inklusive!

Gegenüber dem Vorjahr hatte es Petrus diesmal gut gemeint, schenkte den sympathischen Classic-Freaks einen sonnigen Tag ohne Wasser von oben und ließ es auch ein klein wenig stauben. Beste Bedingungen also für die insgesamt dritte Ausgabe des »Tag der Alten« in Seitenstetten an der Moststraße im Mostviertel.

Alte, neue und prominente Gesichter

Wie auch schon in den beiden Jahren zuvor, fanden sich die meisten der heimischen Fahrer am Trainingsgelände des MSC Seitenstetten ein, um gemeinsam mit Freunden zu trainieren und einfach Spaß am Hobby Classic Motocross zu haben.

Aber auch aus Deutschland kamen sie daher – eine Abordnung der illustren Truppe des »Team Zylinder« war angereist, allerdings ohne dessen Häuptling »Maico-Toni«, welcher zwecks Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn derzeit im fernen Asien weilt.

Der Vorarlberger Martin Österle, ein besonders gern gesehener Gast und auch einer unserer besten Fahrer, nahm gemeinsam mit seiner Frau und einigen Freunden die weite Anfahrt auf sich, um an diesem besonderen Tag mit dabei zu sein.

Ein besonders Highlight war der inzwischen zweite Besuch von Österreichs bekanntestem Benzinbruder Roland Düringer. Die Begeisterung für alte Motocross-Maschinen war ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben, wir freuen uns über unseren neuen Fan und begrüßen ihn sehr herzlich in unseren Reihen!

Auch einige Neulinge haben das Event für ihre ersten Fahrversuche genutzt, wie z.B. Michael Kornhäusl, bisher bei Rennen als Chefmechaniker im Einsatz, wagte sich das erste Mal mit seinen siebzig Lenzen mutig und in voller Montur auf die Strecke.

Von einer Knieverletzung geplagt, konnte Josef Barth lediglich als Zuschauer dabei sein, kam aber dafür standesgemäß auf seiner 1936er Horex T6 eingeritten und ergänzte so das Veranstaltungsgelände mit einer weiteren Rarität.

Tratschen und Trainieren

Fachsimpeleien, gemütlicher Plausch und ernsthafte Trainingseinheiten wechselten sich ab und das freie Fahren auf der abwechslungsreichen Strecke wurde gerne und ausgiebig bis zum späten Nachmittag genutzt.

#64 Martin Österle und sein Flügelmann #2 Johann Müller

Besonders aufgefallen ist dabei der 61-jährige Martin Österle, der mit seiner 560 ccm starken BSA eine WM-Lauf würdige Performance ablieferte. Ebenso der 55-jährige Mühlviertler Bruno Vorholzer, der mit seiner Eigenbau Yamaha-XT-Husqvarna beeindruckend flott unterwegs war.

Selbstverständlich waren auch einige Seitenstettner »Locals« mit von der Partie, wie etwa Johann Müller mit seiner brutalen Kramer 500 – fahrtechnisch sehr elegant unterwegs, aber gleichzeitig auch insgesamt sehr schnell. Weiters der vor Kraft und Energie strotzende »Raketenmann« Fritz Bichler. Bis vor kurzem noch im AKH Wien aufgrund einer schweren OP – fährt aber mittlerweile wieder, als wäre nie etwas gewesen.

Wiederholt bemerkenswert auch die Leistung von Toni Steiner aus Heiligenkreuz, der seine unsittlich qualmende Jawa 500 mit unwahrscheinlichem Elan bewegte. Wie schnell wäre dieser Mann wohl, würde er eine konkurrenzfähige Maschine unter seinem Hintern haben?

 

Auch wenn es nur um den Spaß an der Sache geht – Vollgas ist Pflicht …

Zum Abschluss des Trainingsbetriebes wurde noch ein improvisiertes Rennen über rund zehn Minuten gestartet, welches zwar mit einigen harmlosen Stürzen und technischen Ausfällen aber ohne jegliche Blessuren über die Bühne ging.

Mostviertel + Moststraße = Mostviertler Jause

Am späten Nachmittag lud Raimund Angerer, Obmann des MSC Seitenstetten, alle Anwesenden zu einer zünftigen Mostviertler Jause, zubereitet vom ortsansässigen Mostheurigen der Familie Pfeiffer – Garant für einen gemütlichen Ausklang eines großartigen Tages bei super Stimmung und bester Laune. Das ließ sich auch Ferdl Tinhofer nicht entgehen, sog die Motocross-Atmosphäre noch einmal in sich auf und genoss den Abend mit seinen Freunden in vollen Zügen – eine tolle Motivation für alles Weitere, das da kommen möge!

Gerüchten zufolge wurde noch bis lange nach Mitternacht gefeiert. Aber das, liebe Freunde, ist eine andere Geschichte …

Im Namen all jener die dabei waren, bedanken wir uns sehr herzlich bei Raimund Angerer und seinem Team vom MSC Seitenstetten für die Ausrichtung dieser absolut empfehlenswerten und kostenlosen(!) Veranstaltung.

Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon auf den »Tag der Alten 2014«!

Tag der Alten

Am 2. Juni 2012 ist es wieder soweit.

Die Entscheidung aber war beim Raimund Angerer  schon bei im Laufe der vorjährigen Veranstaltung gefallen, als er mit einem Grinsen durch das Geschehen ging und meinte “ Ich glaub das machen wir nicht mehr“, wer den Raimund aber kennt, weiß wie es meint.

Zusätzlich aber lädt der MSC Seitenstetten heuer nicht nur die Altcrosser, sondern auch die Traktoristi  und Liebhaber alter Straßenmotorräder ein, zum Motocross Trainingsgelände zu kommen um Erfahrungen aus zu tauschen.

Wer kommen will der kommt einfach. Es gibt weder Nenn noch Startgeld, keinen Eintritt und schon gar keine überhöhten Preise. Es ist einfach eine Einladung des MSC an alle, die auch im Alter noch aktiv sein wollen, was aber nicht ausschließt, dass die Jungen genau so herzlich willkommen sind.

Die Idee für diese Veranstaltung kam ja vom Bertl Dieminger zusammen mit dem Raimund Angerer.

Josef Leitner, viele kennen ihn ja, er hat das “kleine Restaurant“ bei der Autobahnauffahrt Haag, wird mit seiner sensationellen “Kesseldürren“ wieder begeistern und hat sich entschieden die ganze Sache etwas mit zu sponsern.

Für die Altcrosser, stellt der Raimund wieder einen Teil seines Grundstückes von Freitag bis Sonntag fürs Übernachten zur Verfügung, schon aus Sicherheitsgründen der Teilnehmer wegen um ordentlich auszuschlafen, weil einige sicher vom langen Training am Samstag sehr müde sein werden. 

Los gehen wird es am Samstag um 12h  *high noon* und dann kann gefahren werden bis 16:00, wobei die letzte halbe Stunde wieder ein Scheinrennen gefahren werden wird, um den  goscherten Frühstartspezialisten und Cup Gewinner Fritz Bichler endlich wieder einmal in die Schranken zu weisen, der übrigens aus dem tiefsten Waldviertel seine nächste Geheimwaffe, eine 380er CZ heruntergeholt hat.                                                                                                                                             Wolfgang Aichinger will dieses Jahr auf jeden Fall dabei sein, denn er ist mit einem neuen Zündfunken in seiner ESO unterwegs und der  Josch Leitner bastelt, unter Mithilfe des Mandi Heller, schon an seiner nächsten Triumph.  Den Rahmen hatte er völlig heruntergekommen und verwachsen neben einer Hlzhütte gefunden und alle haben den Kopf geschüttelt, inzwischen ist in dem Rahmen ein Motor vom Wolf Aichinger drinnen, am Vorder und Hinterrad wird mit alten Puch Naben gemessen und zentriert, so wie man es in der alten Zeit gemacht hat. 

Diesen Winter war überhaut durchgehend eine permanente Unruhe bei den Seitenstettnern. Es gab keinem Stillstand, neue Namen konnte man hören und eine sehr seltene Puch tauchte bei unserem Gust wieder auf und ich bin überzeugt, die wird das eine oder andere mal zu einem Blickfang im Fahrerlager.  Der Bertl Dieminger steht dem “Gottabaun“ mit Rat und Tat zur Seite und alle sind schon neugierig, wenn der Bock fertig ist.  Der Bertl selber hat, mit Hilfe vom Altvater Helten wie er ihn immer liebevoll nennt, über den Winter seine 500er Puch innen und außen poliert, ob er damit am Tag der Alten fährt, oder die Aufsicht macht, wird man sehen, aber ein klein wenig begrabschen wird man das heiße Ding  sicher können.                                                                                                                                                                   Zu Feiern gab es dauernd was, der Moa Michel wurde dank seiner Sandra Papa mit einer ganz reizenden Tochter, Geburtstage, Namenstage jede Menge, die Außerirdischen sind glaub auch einmal gelandet, die Schitage in Radstadt haben alle, ohne nennenswerte Erfrierungen dank innerer Wärmepflege, überstanden und wenn es einmal nichts zu feiern gab, dann wurde eben das gefeiert.

Es war ein Winter, voller Überraschungen,angeblich hat der Luk Fiala den Rahmen seiner YZ 465 lackiert und fährt am Tag der Alten, sagt man hinter vorgehaltener Hand.

Da Schuasta hat den UNIMARKT fest im Griff, ich versuch mich mit ein paar Liegestütz über Wasser zu halten und freu mich auch schon auf den jedes Jahr wieder kehrenden positiven Wahnsinn.